
1. Mai-Aufmarsch, 1965. Foto: Presse-Foto Marko (Alfred Marko, ab 1980 Gerald Marko). Sammlung Kubinzky
Ins Ungewisse. Graz 1945-1965
Vor 80 Jahren begann eine Zeit des Umbruchs: Zerstörung, Mangel und Besatzung prägten den Alltag, doch zugleich keimte Hoffnung auf einen Neuanfang. Die Ausstellung Ins Ungewisse. Graz 1945–1965 beleuchtet zwei bewegte Nachkriegsjahrzehnte, in denen sich Österreich und damit auch die Stadt Graz zwischen Wiederaufbau, Besatzungszeit, politischen Weichenstellungen und gesellschaftlichem Wandel hin zu einer demokratischen Ordnung neu erfindet.
Die Ausstellung nähert sich dem Thema lebensweltlich und geht den Fragen nach: Wie erlebten die Grazer*innen die Zeit nach Ende des Krieges? Wie gingen sie mit einer ungewissen Zukunft um, die sie unter schwierigen Rahmenbedingungen zu gestalten hatten? Wie überwanden sie die gesellschaftlichen Verwerfungen und das nachwirkende Erbe der NS-Herrschaft? Welche Kontinuitäten blieben, welche neuen Wege beschritten sie? Und wie entwickelte sich die Stadt in Richtung eines neuen Wohlstands?
Kurator*innen: Bernhard Bachinger, Annette Rainer
Projektleitung: Franziska Schurig
Kuratorische Assistenz: Stefanie Pöschl, Isabella Persoglio
Ausstellungsgestaltung & -grafik: Benedikt Haid, Martin Embacher